Too Good To Go Alternative: die 6 besten Optionen
Too Good To Go funktioniert — bis die Tüte zum Glücksspiel wird, ausverkauft ist oder es in deiner Nähe gar keine gibt. Hier sind die sechs echten Alternativen in Deutschland 2026, wofür jede wirklich gut ist und welchen Haken niemand erwähnt.
Warum Leute wechseln
Du siehst erst nach dem Bezahlen und Abholen, was in der Tüte ist
Tüten sind in Minuten ausverkauft — oder es gibt gar keine Läden in deiner Stadt
Abholfenster sind kurz und meist spät am Abend
Keine Angaben zu Allergenen, vegan oder halal vor dem Kauf
Der gleiche Preis bringt von Tag zu Tag völlig unterschiedlichen Gegenwert
Die sechs Alternativen im Vergleich
We The Food
Am besten für: Genau sehen, was du kaufst
So funktioniert es: Nachbarn, Hobbyköche und lokale Läden stellen einzelne Produkte mit Foto, Preis und Abholfenster ein. Nichts versteckt sich in einer Tüte.
Preis: Kostenlos oder Preis vom Anbieter
Der Haken: Das Angebot wächst mit der Community — Stadt für Stadt.
foodsharing.de
Am besten für: Komplett kostenlos gerettete Lebensmittel
So funktioniert es: Ehrenamtliches Netzwerk, das Überschüsse in Betrieben abholt und über Fairteiler und Essenskörbe verteilt.
Preis: Immer kostenlos
Der Haken: Ehrenamtlich und slot-basiert — keine spontane Shopping-App.
Olio
Am besten für: Reste an Nachbarn verschenken
So funktioniert es: Peer-to-peer Verschenken von Lebensmitteln und Dingen, abgestimmt per Chat und Abholung an der Tür.
Preis: Nur kostenlos
Der Haken: Kein Verkauf, deshalb listen Betriebe kaum regelmäßige Überschüsse.
Sirplus
Am besten für: Gerettete Lebensmittel in größeren Mengen
So funktioniert es: Onlineshop mit geretteten und MHD-nahen Lebensmitteln in Boxen, deutschlandweiter Versand.
Preis: € pro Box, zzgl. Versand
Der Haken: Lieferung statt Sofort-Abholung, dazu Mindestbestellwerte.
Motatos
Am besten für: Günstige verpackte und trockene Ware
So funktioniert es: Discount-Onlineshop für Überbestände und kurz datierte verpackte Lebensmittel.
Preis: Stark reduzierte Preise
Der Haken: Kaum Frischware und nichts Lokales.
Die Tafel
Am besten für: Unterstützung bei knappem Budget
So funktioniert es: Ausgabestellen in ganz Deutschland für Menschen mit geringem Einkommen.
Preis: Kostenlos oder symbolischer Beitrag
Der Haken: Berechtigungsnachweis und oft Wartelisten.
In 10 Sekunden entscheiden
Du hasst die Überraschungstüte
→ We The Food — jedes Produkt mit Foto vor dem Kauf
Es soll kostenlos sein
→ foodsharing oder Olio
Wöchentlicher Vorratseinkauf
→ Sirplus oder Motatos
Das Geld ist wirklich knapp
→ Die Tafel in deinem Bezirk
Allergien oder vegane Ernährung
→ We The Food — Allergene pro Angebot angegeben
Wo We The Food passt
Keine Tüten. Kein Raten.
We The Food ist die Community-Alternative: Nachbarn, Hobbyköche und lokale Anbieter stellen Überschüsse einzeln ein — mit Foto, Allergenen, selbst gesetztem Preis oder kostenlos, und einem Abholfenster, das passt. Du siehst genau, was du bekommst, bevor du zahlst.
Häufige Fragen
Gibt es eine kostenlose Alternative zu Too Good To Go?
Ja — foodsharing.de und Olio sind rein kostenlos. Bei We The Food können Anbieter Dinge ebenfalls verschenken.
Welche Alternative deckt kleine Städte am besten ab?
foodsharing hat das größte ehrenamtliche Netz außerhalb der Großstädte; Community-Apps wie We The Food wachsen dort, wo Nachbarn anfangen einzustellen.
Darf ich selbst Lebensmittel anbieten?
Ja, im kleinen privaten Rahmen. Stelle das Produkt mit Foto, Preis und Abholfenster ein.
Lohnt sich Too Good To Go noch?
Bei Bäckereien meistens ja. Das Problem der Streuung ist bei Supermärkten und Restaurants am größten.
Weitere Leitfäden
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026